20.12. Grab him by the …

Die anderen drei, Blaukötter, Jockel und Beverly Hilskop, hatten, ohne es mir zu sagen, was ich ganz schön unhöflich erst, aber dann klug und spontan und sinnvoll fand, den Weg durch die Büsche den Bahnsteig hinab gewählt und flankierten vor dem Bahnhof den Teufel, Deadpool, Gangster #1 und A-M. Blaukötter verpasste Gangster #2 einen Spear Tackle und beförderte ihn zu Boden, Jockel schmiss Deadpool-Dirk um, weil er ihn irgendwie noch für einen Bösen hielt, und Beverly, tja, Beverly trat dem schwarzen Teufel mit ihren spitzen Schuhen voll dahin, wo sich beim Menschen die Weichteile befanden.

Das Wesen heulte mehr zorning als schmerzvoll auf, sein Anzug barst, seine körperliche Gestalt wuchs exponentiell um das dreifache, was eben nicht nur seine Kleidung sprengte, sondern noch die Handschellen sprengten, mit denen er den Koffer an sich verbunden hatte.

Ich hatte erwähnt, dass er einen Koffer trug, oder? Irgendwo in Kapitel 17, Sie erinnern sich? Das wird noch wichtig.

Jetzt hatten Myrthe und ich auch aufgeholt und erreichten die unglaubliche Szenerie. Ich schrie: „Anna-Ma…“, aber da hatte der mächtige Dunkle sie schon am Arm ergriffen und verschwand in einer riesigen dunklen Wolke. „…NEEEINN!“

Jetzt waren sie gänzlich fort. Er hatte Anna-Maria. Und den tödlichen Menschenauslöschervirus. Da lag zwar Gangster #1, aber wie könnte der uns sagen, wo sein Herr und Meister hin ist?

„Wir haben gewonnen, harhar! Wir sind die Shadow Intruders Through Hell! Unser Meister ist da!“

„Fresse“, sagte Jockel. „Saudumme Idioten Trottel, hörsse? Det heißt det!“ Er schlug #1 in die Fresse und k.o.

Aber auch alle anderen waren jetzt irgendwie niedergeschlagen und schweigsam. Aber was ein Wunder. Wie waren wir hier nur gelandet? Ein Teufel, seine Jünger, ein Virus.

„Agent Blaukötter?“ Das war Beverly.

„Ja?“ Trotz allem lächelte er sie an. Hatte ich, hatten wir was nicht mitbekommen?

„Vielleicht sollten wir mal schauen, was in dem Koffer ist.“

„Aber vorsichtig. Ganz vorsichtig.“

Als sie den Lederkoffer öffnete, erblickte sie das Schönste, was sie je gesehen hatte. Das Licht, die Strahlen, die Liebe, die Freiheit…alles entstrahlte dem Koffer in die mittlerweile verdusterte Nacht und erhellte den Himmel über Werne. Ein Chor erklang aus zwölf Mündern, wundervoller Gesang, weiche Stimmen, so reizend und lieblich.

Und im Gegensatz dazu vermahmen alle plötzlich ein böses Geschrei. Das böseste, das sie je vernommen hatten. Mit einem Krachen landete der Böse wieder in ihrer Nähe. Anna hielt er fest im Griff.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s