Lunatic Dreams

In meinem alten Blog habe ich immer niedergeschrieben, was ich Verrücktes in den Nächten vor dem Vollmond geträumt habe – macht immer Spaß, das Monate später noch mal zu lesen. Solche Geschichten kann man nicht erfinden.

Die Nacht vom 9. auf den 10.1., zwei Traumszenarien

1) Mir träumte, ich machte Urlaub auf einer winzigen Insel vor Finnland in einer schmucken Holzhütte, die einem älteren Herrn gehört, der ebenfalls auf der Insel lebt. Sonst niemand. Einmal am Tag kam ein Wasserflugzeug, und ein Bote brachte die Einkäufe, die ich geordert hatte. Mit mir urlaubte eine unbekannte Schönheit in dem Haus. Keine Ahnung, wer das war. Sie war blond und hübsch.

Eines Tages landet ein Helikopter in der Bucht und zwei Gangster kamen bewaffnet auf das Haus zu. Kurzerhand überwältigte ich den Boss und ertränkte ihn im eiskalten Meer. Was mit dem anderen Gangster passierte, weiß ich nicht. Aber der alte Herr drängte mich, meine Koffer zu packen und mich mit der Schönheit auf die Flucht zu begeben. Der Wasserflugzeugflieger würde mich weit wegbringen.

Den Rest des ersten Traumteils verbrachte ich damit, im Badezimmer meinen Koffer zu packen. Von Zeit zu Zeit trieb die Schönheit zur Eile, aber ich wurde und wurde nicht fertig. Ich war wirklich sehr detailverliebt in das Kofferpacken, so als ob ich nichts zu verlieren hätte… Dann kam der Pilot rein und meinte, der andere Gangster wäre tot aufgefunden worden, ich hätte also nichts zu befürchten.

2) Die zweite Sequenz versetzt mich in die 12. Klasse zurück. Es gibt Zeugnisse und der Klassenlehrer gibt mir ein schlechtes Zeugnis und meint, ich hätte es nicht geschafft und müsste alles noch mal machen. Das Zeugnis war sehr seltsam gestaltet, die Schulfächer waren als Aufkleber draufgepappt, und es fiel langsam auseinander. Dann brach die Gewaltorgie los. Ich sprang über den Tisch, schlug alles kurz und klein, ging über Tische und Bänke, schnappte mir ein Teppichmesser, rang den Lehrer nieder und wollte gerade seine Kehle durchschneiden, als – und das ist der interessante Teil – ich IM TRAUM mein Bewusstsein erlangte! Ich überlegte, was wir für ein Datum haben. Mitte Januar. Also konnte es nur das Halbjahreszeugnis sein. Somit würde ich nicht sitzenbleiben. Und dann fiel mir ein, wie gesagt: IM TRAUM, dass ich längst einen Hochschulabschluss, habe, ebenso Abitur, und längst nicht mehr zur Schule gehe. Der Rest des Traumes fadete dann aus.

Hattet Ihr das schon mal? Bewusste Kontrolle über eure Gedanken im Traum? Erstaunlich. Es setzte sich ein wenig fort in dem Traum der letzten Nacht.

Die Nacht vom 10. auf den 11.1., Vollmondnacht, zwei Traumszenarien

Es gibt eine Figur aus der Horrorfilmwelt, vor der ich im Traum Angst habe: Freddy Krueger aus „Nightmare on Elm Street“ nämlich. Vermutlich weil ich weiß, dass ich im Traum nicht gegen ihn gewinnen kann.

Also, letzte Nacht träumte ich, ich hätte die Filme eingelegt und dann von ihm geträumt. EIN TRAUM IM TRAUM! Kapiert Ihr das? Und mir war bewusst, dass es ein Traum im Traum war! INCEPTION?

Freddy manifestierte sich in meinem Traum im Traum und jagte mich durch die Stadt Werne. Irgendwann aber kämpfte ich mit allen Mitteln und Waffen zurück und killte den Bastard im Traum. Mit profanen Maschinenpistolen.

Die zweite Traumsequenz begann damit, dass ich mit meinem ältesten Bruder und meiner zweitältesten Schwester „Fast and the Furious“-mäßig bei uns im Wohngebiet rumraste und driftete, bis ich vor dem Haus einer alten Schulfreundin stehenblieb, die in Wahrheit dort aber gar nicht lebt. Jedenfalls gingen wir rein, und es saßen schon zig Leute versammelt. Ich hatte ein halbes Hähnchen in einer Tüte mitgebracht, aber wir kamen nicht zum Essen. Plötzlich war dort Fotografentreffen und es rannten viele Wildtiere um uns herum. Ein Luchs, ein Gepard, sogar ein Minilöwe und ein Panther. Da wir das Hähnchen vergaßen, fettete es durch die Tüte und versaute die Tischdecke, die mir in Rechnung gestellt wurde. Das Hähnchen sollte ich dann dem Löwen zum Fraß vorwerfen, wobei ich meinte, dass er an den feinen Knochen ersticken würden. Man hörte nicht auf mich und so starb der Minilöwe an den Knochen. Mehr weiß ich nicht mehr.

Mann, ich bin froh, dass der Vollmond wieder abnimmt!

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